Unstrittig ist, dass mit der bevorstehenden Erweiterung des Gewerbegebiets Rainwiesen in Neckargröningen auch die Anbindung an die Landesstraße L 1100 geändert werden muss; zwischen der Stadt und der Straßenbauverwaltung des Landes besteht Einvernehmen, dass die Gewerbegebietszufahrt bergaufwärts in Richtung Neckargröningen verlegt werden muss, um die Sichtbedingungen und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Fraktion der Freien Wähler hat die Stadtverwaltung aufgefordert, mit dem Straßenbauamt darüber zu verhandeln, ob nicht sinnvollerweise die Einmündung der K 1666 (sog. Soldatensträßle) in die L 1100, die heute ampelgesteuert ist, zu einem Kreisverkehr umgebaut werden und die Zufahrt zum Gewerbegebiet Rainwiesen in diesen Kreisverkehr integriert werden kann. Das hätte aus unserer Sicht mindestens zwei Vorteile bezüglich der Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs: man hätte nicht zwei unabhängige Einmündungen in die L 1100 auf kurzer Distanz und man würde gleichzeitig die Sicherheit an der heute ampelgeregelten Einmündung verbessern.

Nachdem nun der Landkreis mit seinem Konzept zur Einrichtung einer Restmüll-Umschlagstation auf dem GWV-Gelände im Gebiet Rainwiesen in die Öffentlichkeit gegangen ist (vgl. LKZ vom 21.08.04) werden wir die Verwaltung auffordern, auf der Kreisverkehrslösung zwingend zu bestehen.

Nach den bisher bekannten Prognosen würde der Müllumschlag ein zusätzliches Aufkommen von täglich 20 anfahrenden Lastwagen und 4 bis 5 Abfahrten von Großtransportern mit sich bringen. Der jährliche Müllumschlag an diesem einen von vier Standorten im Kreis Ludwigsburg soll zwischen 15- und 20.000 Tonnen liegen.

Auch wenn die Diskussion über die Konsequenzen aus der Planung des Kreises, insbesondere auch über zu erwartende Geruchs- und sonstige Emmissionen erst nach der Sommerpause im Gemeinderat stattfinden wird, machen wir schon jetzt deutlich, dass ein Projekt „Müllumschlag“ für uns nur mit der Kreisverkehrslösung vorstellbar ist .


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