Wie viele andere Städte und Gemeinden haben auch wir in Remseck ein Problem: viele Wasserleitungen sind in die Jahre gekommen und marode geworden. Die Folge sind undichte Stellen im Wasserleitungsnetz und dadurch Wasserverluste. Diesem Wasserverlust haben die Stadtwerke dem Kampf angesagt, und das mit Erfolg!

Versickerten noch 2003 rund 279.000 cbm wertvolles Trinkwasser unkontrolliert im Untergrund, konnte dieser Verlust 2005 auf rund 111.000 cbm reduziert werden. In Prozent ausgedrückt ist das eine Reduzierung von 21,48% auf 10,56% des eingekauften Wassers. In Geld ausgedrückt ist das eine jährliche Einsparung von mehr als 60.000 Euro.

Dieses erfreuliche Ergebnis konnte erreicht werden, indem konsequent ein Leitungskataster erstellt und eine Rohrnetzanalyse durchgeführt wurden und indem Geräuschpegelmessungen am Leitungssystem vorgenommen wurden.

Leider lassen sich Wasserverluste aus dem Leitungsnetz nicht ganz vermeiden. Das zeigt auch der Durchschnittswert aus allen Gemeinden des Landes; er liegt bei 13,9 % und damit deutlich höher als in Remseck.

Damit man sich von der Größenordnung der versickerten 111.000 cbm eine Vorstellung machen kann, hat der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Wolfgang Wiener, beim Bericht im Betriebsausschuss ein einprägsames Bild benutzt: Diese Wassermenge würde auf einem Sportplatz eine Wassersäule von 16 Metern Höhe ergeben.


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    • 15.10.2019
    Ausschuss für Umwelt und Technik
    • 17.10.2019
    Verwaltungsausschuss
    • 22.10.2019
    Gemeinderat
    • 21.11.2019
    Sitzung Vorstand und Beirat