Nach einem Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 20.07.07 haben in der Sitzung des Kornwestheimer Gemeinderates am 19. Juli 2007 sowohl Bürgermeister Michael Köpple als auch Gemeinderäte, unter anderen der CDU-Fraktionsvorsitzende Dietmar Allgaier, die Stadt Remseck in Sachen Verkehrspolitik heftig attackiert.

Unsere lieben Nachbarn wollen uns doch tatsächlich empfehlen, unsere Probleme mit dem Durchgangsverkehr im Zentrum unserer Stadt zu lösen, indem wir neben die bestehende Neckarbrücke eine zweite Brücke bauen. Dass dann längerfristig jeden Tag 40.000 bis 50.000 Fahrzeuge, darunter überdurchschnittlich viele schwere Laster, mitten durchs Herz unserer Stadt fahren würden, schert sie dabei nicht.

Und dass die Stadt Kornwestheim in ihrer Wirtschaftspolitik auf das Pferd Logistik setzt und mit dem Containerbahnhof, der Ansiedlung von Speditionen und der Planung eines Güterverkehrszentrums zu den bedeutenden Auslösern von Schwerlastverkehr gehört, wird dabei ebenfalls vergessen.

Was die Herren auch wissen: Remseck hat vor gut einem Jahr in seinem neuen Flächennutzungsplan unmissverständlich festgeschrieben, dass im Zentrum der Stadt dereinst eine „Neue Mitte“ entstehen soll und deshalb zunächst der überörtliche Verkehr auf eine Trasse südlich von Aldingen ausgelagert werden muss.

All das verdrängen die Kornwestheimer Protagonisten nach dem Motto „Uns ist kein Opfer zu groß, das die Nachbarn bringen“.

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