Den steigenden Heizölpreisen ein Schnippchen schlagen und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun, das war die Absicht von Dipl.-Ing. (FH) Peter Bürkle, als er die Beheizung seiner Gewächshäuser in Aldingen von Öl auf Holzhackschnitzel umstellte. Sein Brennmaterial bezieht er heute einerseits von Entsorgungsunternehmen, die Häcksel aus Abfallholz herstellen und andererseits aus der Forstwirtschaft, die Holzteile, welche industriell nicht verwertbar sind, als Häckselgut anbietet.

In der Heizperiode verbrennt er bis zu 80 Kubikmeter Hackschnitzel in der Woche und spart damit wöchentlich 7000 Liter Öl ein. Bei einem Wirkungsgrad von 94% erzeugt die Anlage nur rund 15% der Treibhausgase (insbesondere CO2), die bei der Verbrennung von Heizöl anfallen würden

Der Gartenbauunternehmer ließ allerdings in der Diskussion mit den Freie Wähler-Stadträten keinen Zweifel daran, dass der Betrieb der Anlage deutlich aufwändiger ist als bei einer Öl- oder Gasheizung und dass der störungsfreie Betrieb viel Aufmerksamkeit erfordert

Diese Erkenntnisse aus dem Betrieb der bisher größten Holzhackschnitzelheizung in Remseck wollen die Stadträte einbringen, wenn demnächst die Stadt zur Beheizung von Gemeindehalle, Sporthalle und Schulen im Ortsteil Aldingen eine Hackschnitzelheizung installiert.


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