„Raum für Zukunft“, unter diesem Motto schreibt der Verband Region Stuttgart (VRS) den Regionalplan für das Zieljahr 2020 fort. Der Regionalplan umfasst das Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart und der fünf angrenzenden Landkreise.

Der Regionalplan enthält zahlreiche Festlegungen, welche die Städte und Gemeinden betreffen und die den Rahmen für die städtebauliche Entwicklung vorgeben. Wer die Diskussion um die Planaufstellung verfolgt hat, der weiß, dass die Regionalfraktion der Freien Wähler immer wieder beklagt hat, dass der Regionalplan den Kommunen zu enge Fesseln anlegt, und zwar insbesondere bei der Wohnflächenentwicklung und beim Ausbau des großflächigen Einzelhandels.

Die Stadt Remseck muss bis spätestens 27. Juni ihre Stellungnahme abgeben, der Gemeinderat hat deshalb am vergangenen Diebnstag darüber beschlossen. Was die Bauflächenentwicklung angeht, gehen wir mit dem Planentwurf des VRS konform, da wir uns zu diesem Thema bereits vor zwei Jahren mit dem VRS verständigt haben. Nicht einverstanden sind wir aber mit den Einschränkungen, die der VRS bei so genannten Agglomerationen im großflächigen Einzelhandel (Einkaufszentren) will; deshalb widerspricht Remseck den diesbezüglichen Vorschlägen.

Wir Freien Wähler haben uns gewünscht, beim Thema Verkehr Einfluss auf den VRS zu nehmen . Der Planentwurf enthält ganz in unserem Sinne sowohl die neue Neckarquerung (Andriof-Brücke) als auch deren Verlängerung bis zu den Bundesstraßen im Osten und Westen. Unser Wunsch war, den VRS zu bitten, die schnelle Realisierung dieser Straßenbaumaßnahme zu fordern. Außerdem wünschen wir uns, dass der VRS die Moderation zwischen den Nachbarstädten übernimmt, um die unterschiedlichen Standpunkte zu einem Konsens zu führen.


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