Aus einem vorgeschalteten Wettbewerb unter vier Architekturbüros hat sich der Entwurf des Büros agn aus Ludwigsburg als bester Entwurf für das neue Feuerwehrhaus „Rechts des Neckars“ qualifiziert. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, agn mit der weiteren Planung zu beauftragen. Allerdings waren sich sowohl Verwaltung als auch alle Fraktionen einig, dass die prognostizierten Kosten von 4,1 Mio Euro nicht akzeptabel sind. Feuerwehr und Architekt wurden deshalb beauftragt, den Entwurf so zu überarbeiten, dass dieser Betrag um 20 Prozent unterschritten wird. Die Freien Wähler machten deutlich, dass diese Vorgabe unter allen Umständen einzuhalten ist, um im Gemeinderat einen Baubeschluss zu erhalten.

In der Beratungsphase wurde von der Presse auch der Vergleich mit einer Feuerwehrhaus-Planung in Bönnigheim angestellt. Dabei wurde der Eindruck erweckt, die Bönnigheimer bauten ein vergleichbares Objekt für nur 2 Mio Euro. Wir haben uns in Bönnigheim erkundigt und erfahren, dass das dortige Gebäude statt acht Fahrzeugboxen wie in Remseck nur fünf Boxen umfasst und nur 80 Feuerwehrleute aufzunehmen hat; in Remseck geht es aber um 130 Wehrleute aus den heutigen Abteilungen Neckarrems, Hochberg und Hochdorf.

Was bei der Diskussion um das neue Feuerwehrhaus auch nicht vergessen werden darf: durch die Bereitstellung des neuen Domizils werden die bisherigen Standorte anderweitig nutzbar, das Rathausareal in Hochberg für den geplanten Bau eines Pflegeheimes und die Räume in Neckarrems für die dringend notwendige Sanierung des Rathauses.


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