Nachdem die Kindergartensituation in Hochberg eine 5. Gruppe erforderlich gemacht hat, wurde 2007 zunächst geprüft, inwieweit eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes möglich ist. Dabei zeigte sich, dass eine Sanierung mit einer möglichen Aufstockung ungeeignet und unwirtschaftlich ist. Deshalb hat man sich schnell für einen Neubau ausgesprochen. Bei einem von der Verwaltung ausgeschriebenen Architektenwettbewerb (Mehrfachbeauftragung mit 4 geladenen Architekten) hat sich der Gemeinderat in einer Sitzung im März diesen Jahres für den Entwurf von MW Architekten Ludwigsburg entschieden.

Dieser Wettbewerbsentwurf wurde zwischenzeitlich überarbeitet und zusammen mit einem Gesamtentwurf, einschließlich der Außenanlagen vom Landschaftsarchitekturbüro H+H Ludwigsburg im Gemeinderat öffentlich vorgestellt.

Der Zugang des neuen Kindergartens wird zukünftig nur noch vom Fußweg zwischen Schule und Bürgerhalle erfolgen. Die Landschaftsarchitekten haben deshalb einen Gestaltungsvorschlag für den gesamten Bereich zwischen Bürgerhalle und Grundschule gemacht. Durch diese Planung ist eine bequeme ebenerdige Zugänglichkeit von der Waldallee aus gewährleistet. Eine gute Andienung des Kindergartens auch während der Bauphase wird bei dieser Planung ermöglicht.

Angesichts der angespannten Finanzlage muss jedoch auf eine Umgestaltung des Bereiches vor der Bürgerhalle verzichtet werden. Die Anlieferung zum Kindergarten muss deshalb über den Schulhof abgewickelt werden.

Allerdings soll für die Grundschule nach Rücksprache mit Elternbeirat und Schulleitung verschiedene Sport- und Spieleinrichtungen auf dem Schulhof nach Abschluss der Bauarbeiten am Kindergarten 2011 umgesetzt werden.

Am Dienstag letzter Woche hat der Gemeinderat nun den Baubeschluss gefasstund die Architekten mit der Ausschreibung der Arbeiten beauftragt. Die Gesamtbaukosten einschließlich Erschließung und Außenanlagen werden auf ca. 2.9 Mio € geschätzt. Für den Schulhofbereich rechnet man mit 160.000 €.

Bis 2011 kann dann die zwischenzeitlich bei vielen auch beliebt gewordene Interimslösung in der Neckaraue wieder geräumt werden. Bei einer Aussicht auf eine wieder zentrale Lage und dann auch mit modernen und großzügigen Gruppenräumen mit attraktiven Freiflächen in der Waldallee kann man dann einen erneuten Umzug sicher leichter verkraften.


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