Seit mehreren Jahren bereits plant das Regierungspräsidium Stuttgart an der Südausfahrt von Pattonville (Einmündung der John F. Kennedy-Allee in die L 1144) einen Kreisverkehr. Das RP kommt damit einer alten Forderung aus Pattonville nach. Nachdem der Kreisverkehr im Norden von Pattonville sich bestens bewährt hat, besteht die Erwartung, dass mit dem geplanten Kreisverkehr Süd der Verkehrsfluss auch an der zweiten Pattonviller Zufahrt sich verbessern wird.

Eine ganze Reihe von Varianten musste das RP planerisch aufbereiten, nachdem insbesondere von der Verwaltung und den Gremien der Stadt Kornwestheim immer wieder Bedenken gegen die Planung vorgetragen worden sind. Einvernehmen wurde nun – zuletzt in der Zweckverbandsversammlung am 19.10.09 – zu einemeinstreifigen Kreisverkehr mit einem „Bypass“ von Pattonville kommend in Richtung Kornwestheim. Das heißt, dass die aus der John F. Kennedy-Allee kommenden Fahrzeuge eine eigene Fahrspur außerhalb des Kreisels bekommen und sich dann in die L 1144 einfädeln können (vgl. nachfolgender Lageplan).

Die geplante Lösung ist für die absehbare Verkehrsbelastung ausreichend, auch bei voller Aufsiedlung von Pattonville mit 7000 Einwohnern . Das RP hat allerdings bereits eine mögliche Erweiterung in der Schublade für den Fall, dass nach dem Bau der neuen Neckarquerung südlich des Hornbach-Baumarktes der Kreisel überlastet werden sollte; dann soll ein weiterer Bypass die aus Kornwestheim in Richtung Aldingen fahrenden Autos auf der südlichen Seite am Kreisel vorbei schleusen. Im Lageplan ist diese mögliche Erweiterung nicht enthalten.

Die Remsecker Freien Wähler hoffen darauf, dass diese Erweiterung in Zukunft nicht gebraucht wird; wir erwarten, dass es nach dem Bau der neuen Neckarquerung zügig zur Weiterführung der neuen Straße bis zur B10/B27 in Kornwestheim kommt.


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