Zum Thema „Brauchen wir den Nord-Ost-Ring?“ hatten die Grünen zu einer Diskussion der Verwaltungschefs der betroffenen Städte Ludwigsburg, Kornwestheim, Fellbach, Waiblingen und Remseck eingeladen. Viel Neues an Argumenten gab´s nicht, es wurden die bekannten Positionen ausgetauscht! Waiblingen, Ludwigsburg und Remseck wollen die neue Neckarquerung (Andriof-Brücke) einschließlich einer Fortsetzung mit einer zweispurigen Straße bis zu den Bundesstraßen im Osten und im Westen.

Fellbach und Kornwestheim betonen auch, dass die Verkehrsverhältnisse verbessert werden müssen, bleiben aber bezüglich einer Lösung sehr unkonkret und wehren sich gegen die Pläne des Regierungspräsidiums zur neuen Neckarquerung. Am liebsten würden sie den Verkehr weiter im Zentrum Remsecks abwickeln.

Wir Freien Wähler sehen die geplante Neckarquerung (Fotomontage) als wichtigen ersten Schritt zu einer durchgängigen Nord-Ost-Umfahrung Stuttgarts

Erfreulicherweise haben sich in der Diskussion auch die Leidtragenden der momentanen misslichen Verkehrssituation an der Neckarbrücke zwischen Neckarrems und Neckargröningen zu Wort gemeldetund die unzumutbaren Zustände angeprangert – in Bezug auf die Verkehrssituation und insbesondere in Bezug auf die Lärmbelastungen. Wir können die Betroffenen nur ermuntern, sich weiterhin laut öffentlich bemerkbar zu machen.

Die Freien Wähler Remseck setzen sich bekanntermaßen seit Jahren für die zweispurige durchgängige Nord-Ost-Umfahrung ein, auf unserer Website finden Sie hierzu zahlreiche Beiträge. Wir halten die Position der Nachbarstädte Fellbach und Kornwestheim für unlauter: beide haben große Gewerbegebiete mit starkem Anteil von Logistik und Speditionen entwickelt, verweigern aber einen Beitrag zur Lösung der dadurch geschaffenen Verkehrsprobleme!


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Grüner Irrsinn, eine Billingervariante im Zentrum der Stadt zu planen. Wegen der neuen Mitte wird das Problem nur 300 Meter und 30 Jahre verschoben. Die Adriof Brücke ist die einzige wahre Lösung. Freie Wähler, weiter so!