Über Ihre Schlagzeile im letzten Amtsblatt „Freie Fahrt durch Freie Wähler?“ haben wir uns sehr gefreut, gibt sie uns doch Gelegenheit, das Thema der Verkehrsentlastung in der Remsecker Mitte unter einem weiteren Aspekt anzusprechen.

Sie haben Recht: wir setzen seit Jahren auf die Entlastung der Ortsteile durch eine zweispurige, von den Bundesstraßen B14/19 im Osten bis zu den Bundesstraßen B10/27 im Westen – die Nord-Ost-Umfahrung Stuttgart. Die in der Planfeststellung befindliche Neckarquerung südlich von Aldingen (Andriof-Brücke) ist dazu ein erster Schritt, nach unserer Meinung aber ein notwendiger Schritt, dem weitere folgen müssen.

Schon dieser erste Schritt wird nach den Prognosen die bestehende Neckarbrücke um über in Drittel entlasten, vor allem aber lässt der Bau einer neuen Neckarquerung verkehrsrechtliche Beschränkungen (z.B. ein Lkw-Verbot) auf den bestehenden Straßen zu, da dem Verkehr eine Alternative zur Verfügung steht. Bilder, wie wir sie heute täglich in Neckargröningen sehen, werden nach dem Bau einer neuen Neckarquerung vermeidbar sein.


Viele Neckargröninger haben uns Fotos
vom morgendlichen Schleichverkehr
in ihren Wohnstraßen zugesandt

Vor nicht allzu langer Zeit war die SPD in Remseck und in den umliegenden Städten offenkundig derselben Meinung wie wir! Im Kommunalwahlkampf 2004 hat sie per Plakat für eine „Regionalachse“ geworben, eine Straße, die im Kern der zweispurigen Nord-Ost-Umfahrung entsprach. Hier ein Zitat aus einem SPD-Artikel im Amtsblatt vom 28.08.2003: „Oberstes Ziel für Remseck ist nach Ansicht der örtlichen SPD eine deutliche Entlastung der Neckarbrücke in Neckarrems und eine Trassenführung, die auf keinen Fall zu nahe an Aldingen liegen darf.“ Welches Ziel haben Sie heute?


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