Den regelmäßigen Austausch zu gemeinsam interessierenden Themen pflegen die Freien Wähler aus Remseck, Kornwestheim, Waiblingen und Ludwigsburg schon seit Jahren. Am vergangenen Freitag trafen sich 23 Stadt- und Ortschaftsräte der Freien Wähler aus den vier Nachbarstädten im Haus der Bürger in Remseck, um sich die Planungen der Stadt Remseck für die Neue Mitte vorstellen zu lassen und insbesondere die Konsequenzen dieser städtebaulichen Entwicklung für den überörtlichen Straßenverkehr zu diskutieren.

Die Delegation aus Waiblingen wurde angeführt von OB Andreas Hesky (Vorsitzender der Regionalfraktion der Freien Wähler) und Fraktionschef Berthold Kuhnle, die Ludwigsburger Gruppe vom Fraktionsvorsitzenden Roland Glasbrenner und der Vorsitzenden des Stadtverbandes, Brigitte Rayer-Pohland. Aus Kornwestheim waren der Stadtverbandsvorsitzende Karsten Pflieger und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabi Walcker gekommen.

Remsecks Erster Bürgermeister Balzer hatte es übernommen, den Gästen die Motivation der Stadt Remseck zur Planung der Neuen Mitte und die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs vorzustellen und stieß damit auf reges Interesse.

Die Fraktionsspitzen aus den vier Nachbarstädten am Siegermodell: Roland Glasbrenner (Ludwigsburg), Gabi Walcker (Kornwestheim), Berthold Kuhnle (Waiblingen) und Gerhard Waldbauer (Remseck)

Die Fraktionsspitzen aus den vier Nachbarstädten am Siegermodell: Roland Glasbrenner (Ludwigsburg), Gabi Walcker (Kornwestheim), Berthold Kuhnle (Waiblingen) und Gerhard Waldbauer (Remseck)


Wie nicht anders zu erwarten, wurde schnell der Bogen vom Städtebau zum Straßenverkehr geschlagen. Die Remsecker Freien Wähler betonten dabei, dass unabdingbare Voraussetzung für die wichtige städtebauliche Entwicklung die Entlastung der Mitte vom überörtlichen Verkehr ist. Insbesondere von den Kollegen aus Ludwigsburg und Waiblingen werden sie dabei vehement unterstützt. Alle drei Kommunen drängen darauf, dass das Land die Planungen zur Nordostumfahrung Stuttgart weiterführt. Die Nachbarn forderten Remseck auf, die Planungen der Neuen Mitte jetzt mit in die Waagschale zu werfen und beim Land die Weiterführung der Planfeststellung für die neue Neckarquerung südlich von Aldingen (Andriof-Brücke) zu fordern.

Gäste aus Kornwestheim, Ludwigsburg und Waiblingen

Karsten Pflieger, Roland Glasbrenner, Brigitte Rayer-Pohland, Helga Schneller und Andreas Hesky (von links)


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