Eines vorab: so sinnvoll die neuen pädagogischen Konzepte der neuen Landesregierung auch sein mögen, was uns an der neuen Schulpolitik stört ist, dass das ganze Land zu einem flächendeckenden Schulversuch gemacht wird. Anstatt ein einheitliches und verbindliches Konzept für die Schulstruktur vorzugeben, überlässt man den mehr als 1.100 Städten und Gemeinden die Entscheidung, welche Schulformen sie in ihrer Kommune für richtig halten. So werden mehr als 20.000 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Land zu Bildungspolitikern gemacht, ob sie das wollen oder nicht!

Lerngruppen sollen den Frontalunterricht ersetzen

Lerngruppen sollen den Frontalunterricht ersetzen

Für Remseck haben wir Freien Wähler folgende Position vertreten: nachdem durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung gerade mal 14 Eltern ihre Kinder in der Werkrealschule anmelden wollen, droht das schnelle Aus für diese Schulart. Da wir aber auch weiterhin alle Schularten in der Stadt anbieten wollen, unterstützen wir die Weiterentwicklung der Wilhelm-Keil-Werkrealschule (WKW) zur Gemeinschaftsschule. Die räumlichen Voraussetzungen dafür sind am Standort Aldingen optimal. Und wir sind sicher, dass das Angebot einer Ganztagesschule in Verbindung mit der neuen Schulform so attraktiv sein kann, dass die Schule genügend Zulauf erhält. Gefordert sind jetzt zunächst die Leitung und die Lehrerschaft der WKW, ein pädagogisches Konzept für die neue Gemeinschaftsschule vorzulegen!
Was mit uns nicht zu machen ist, ist die zwangsweise Einbindung der Realschule in die neue Schulform. Wir wollen, dass diese erfolgreiche Schulform in Remseck bestehen bleibt; durch den vom Gemeinderat beschlossenen Erweiterungsbau der Realschule Remseck in Pattonville ist auch die Grundlage geschaffen, um weiter steigende Schülerzahlen aufnehmen zu können.


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