Es ist eine der bedeutendsten Entscheidungen für die Zukunftsentwicklung unserer Stadt: deshalb ist es besonders erfreulich, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 15. Mai einstimmig beschlossen hat, den mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf des Architekten Schüler aus Düsseldorf zur Grundlage für weitere Planungen zu machen. Außerdem sollen die Anregungen und Empfehlungen aus der Bürgerbeteiligung im weiteren Planungsverfahren diskutiert werden.

In seiner Stellungnahme für die Fraktion erklärte der Unterzeichner die Zustimmung der Freien Wähler, mahnte aber an, dass die Inangriffnahme der Verkehrsplanung, die den Schlüssel zur Realisierung der Neuen Mitte bildet, nun der dringlichste nächste Schritt ist.

Das Foto zeigt den Ausschnitt südlich des Neckars aus dem Siegerentwurf, oben rechts der Bebauungsvorschlag für das Rathausareal


Als „Gretchenfrage“ für die Kommunalpolitik bezeichnete er die Fragestellung, ob es denn sinnvoll sei, schon vor einer abschließenden Lösung der Verkehrsproblematik mit der Neubebauung des Rathausareals zu beginnen. Hier gehen die Meinungen noch deutlich auseinander! Der Siegerentwurf sieht vor, auf dem heutigen Rathausareal sowohl ein neues Verwaltungsgebäude als auch einen Bürgersaal mit Bücherei zu bauen (vgl. im Foto oben rechts).

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M.E. benötigt die verkehrliche Lösung des Siegerentwurfs ein klares rechtliches Fundament in Form eines Planfeststellungsbeschlusses bzw.
eines rechtsgültigen Bebauungsplans.
Erst danach können erste Bauabschnitte realisiert werden.
Das Risiko eines jahrelangen Torsos mitten in Remseck muss vermieden werden.

 


Der Siegerentwurf umfasst – wie auch die anderen Entwürfe – kein Verkehrskonzept. Das war bei der Aufgabenstellung ausgenommen in der Hoffnung, dass der überörtliche Verkehr dereinst auf der Andriof-Brücke abgewickelt werden kann. Jetzt stellt sich die Frage: warten wir auf eine neue, verlässliche Planung für den überörtlichen Verkehr oder wagen wir den Bau von Rathaus und Bürgersaal auch ohne diese Pläne.