Dank hartnäckigem Verhandeln der Remsecker Verwaltungsspitze – insbesondere durch den Ersten Bürgermeister Karl-Heinz Balzer – mit dem Landratsamt kann das von allen Seiten hoch gelobte Life+-Projekt zur Renaturierung des Neckarufers in Remseck nun quasi in letzter Minute doch gestartet werden. Der Gemeinderat hat der geänderten Planung zugestimmt und die Ausschreibung freigegeben.

Wegen Einwendungen der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Ludwigsburg musste eines der Gestaltungselemente – der Sandstrand bei der Remsmündung verändert werden; er wurde zu Gunsten von naturnah gestalteten Uferzonen von 150 auf 85 Meter verkürzt. Die übrigen wesentlichen Planungselemente, die Slipanlage, das Fischlaichgewässer und der Rundweg in den Ochsenwiesen, wurden nur unwesentlich verändert.

Diese Simulation der Planung macht deutlich, wie der Sandstrand später aussehen soll; über die Ausstattung mit einem Beachvolleyball-Feld wird allerdings noch zu diskutieren sein


Was wir Freien Wähler in der Gemeinderatssitzung kritisiert haben, ist der Ablauf der Planung, insbesondere der Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde. Es kann nicht sein, dass Naturschützer sich weigern, von vornherein an Planungen mitzuwirken und über Kompromisse zu verhandeln. Die Bürger haben kein Verständnis dafür, dass man eine Kommune zuerst mit hohem zeitlichem und finanziellem Aufwand Pläne ausarbeiten lässt und im Nachhinein die fertigen Pläne kritisiert, ja beinahe das Projekt zum Kippen bringt. Wir respektieren die fachlichen Einwände des amtlichen Naturschutzes, fordern aber für die Zukunft eine konstruktive Mitwirkung schon vom ersten Planungsschritt an.

Hier bieten wir Planausschnitte für alle vier Planungselemente (Sandstrand, Slipanlage, Fischlaichgewässer und Rundweg Ochsenwiesen) an.

Sandstrand

 

Slipanlage

 

Fischlaichgewässer

 

Rundweg Ochsenwiesen


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