Drei Jahre ist es jetzt her, dass die Freien Wähler im November 2009 aktiv geworden sind und einen Beschluss aller Fraktionen bewirkt haben, der die Auswirkung der Fahrverbote im Umland auf Remseck ermitteln lassen wollte, mögliche verkehrsrechtliche Maßnahmen hinterfragt hat und der vor allem die Aufstellung von Schadstoff-Messanlagen in der Remstalstraße und in der Hochberger Hauptstraße zum Ziel hatte. Mehrfach hat sich das Land diesem Wunsch verweigert, jetzt geht es endlich weiter, allerdings auf Kosten der Stadt Remseck.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Landesanstalt für Umwelt und Messungen (LUBW) zu beauftragen, in der Zeit vom 01.01. bis 31.12.2013 sowohl in der Hauptstraße in Hochberg als auch in der Remstalstraße in Neckarrems Schadstoffmessungen durchzuführen. Dabei wird gezielt die Belastung mit Feinstaub und mit Stickstoffdioxid erfasst. Die Stadt Remseck hat für diese Messungen den Betrag von 50.000 Euro eingeplant. Bei Überschreitung der zulässigen gesetzlichen Grenzwerte – wovon wir Freien Wähler ausgehen – besteht dann die Möglichkeit zu verkehrsrechtlichen Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen und Fahrverboten.

In Markgröningen hat die Landesanstalt für Umwelt und Messungen schon vor Jahren an der Grabenstraße eine Anlage zur Messung von Luftschadstoffen aufgestellt.


Was bereits Mitte Oktober stattgefunden hat, war eine umfassende Zählung der Verkehrsströme, kombiniert mit Befragungen der Autofahrer zu Start und Ziel ihrer Fahrt. Leider wird das Land die Ergebnisse der Zählung erst im Frühjahr 2013 veröffentlichen. Wir sind sicher, dass neben einer Steigerung des Gesamtverkehrs insbesondere eine weitere Zunahme des LkW-Verkehrs festgestellt werden wird. Die Ursachen dafür sind das LkW-Durchfahrverbot in Stuttgart und Maut-Ausweichverkehre; bereits im Frühjahr 2011 war aus diesen Gründen die tägliche LkW-Belastung um täglich 665 Fahrten von Schwerlastern erhöht.


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