Es war Heinz Pfizenmayer, Remsecker Ehrenbürger, langjähriger früherer Gemeinderat und ehrenamtlich tätiger Archivar der Stadt Remseck schon seit Jahrzehnten ein Anliegen, jetzt wurde es wahr: das im Jahr 1920 an der Holzsteige auf der Höhe südlich von Neckarrems errichtete Kriegerdenkmal wurde auf den Neckarremser Friedhof umgesetzt. Möglich gemacht hat die Umsetzung letztlich die Eva-Mayr-Stihl-Stiftung, die 100.000 Euro als Spende zu der 115.000 Euro teuren Maßnahme beigesteuert hat.

Der Platz an der Holzsteige, der dereinst als Areal für einen neuen Friedhof für Neckarrems gedacht war, war in den letzten Jahrzehnten durch den in unmittelbarer Nähe vorbeiströmenden Verkehr als äußerst unpassender Standort für ein Kriegerdenkmal empfunden worden.

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Zwischen dem Urnental und dem Gräberfeld auf dem Friedhof Neckarrems hat das Kriegerdenkmal einen neuen Platz gefunden

Einen sehr würdigen neuen Standort hat man auf dem neuen Friedhof in Neckarrems gefunden, wohin das Denkmal in aufwändiger Steinmetzarbeit versetzt wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkfeier am Totensonntag konnten sich davon selbst ein Bild machen.Eine Gedenktafel beschreibt in einem kurzen Text die Geschichte der Mahn- und Erinnerungsstätte.


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