Eine eindrucksvolle Bilanz konnte die Freiwillige Feuerwehr Remseck am Neckar am vergangenen Samstag den Mitgliedern des Gemeinderates und der Spitze der Stadtverwaltung präsentieren. So konnte sich am Ende die Freie Wähler-Fraktion, auf deren Anregung das Gespräch zwischen Gemeinderat und Feuerwehr zurück ging, uneingeschränkt positiv äußern und sich für die detaillierten Informationen bedanken.

Erster Bürgermeister Balzer stellte dar, dass zwar für die beiden neuen Feuerwehrhäuser rund sieben Millionen Euro investiert wurden, dass aber bei Berücksichtigung von mehr als zwei Millionen Zuschuss des Landes und des Wertes der frei gewordenen früheren Feuerwehrstandorte das Projekt der Standort-Konzentration mit einer „schwarzen Null“ abschließt.

Auf unsere Bitte haben Kommandant Helmut Wibel und sein Stellvertreter Michael Leutenecker uns die materiellen und immateriellen Synergieeffekte der Strukturreform der Remsecker Wehr dargestellt. Sie reichen von einer Reduzierung der Löschfahrzeuge von elf auf heute sieben – zwei weitere werden in Zukunft entbehrlich -, über eine zentrale Materialverwaltung, ein Führungs- und Lagezentrum bis zu einer deutlichen Effizienzsteigerung bei der Fahrzeug- und Gerätetechnik.

Bei der Vorführung des flexibel auszurüstenden Gerätewagens der Feuerwehr: die Freie Wähler-Fraktionsmitglieder Gerhard Waldbauer, Isabel Eisterhues, Jürgen Geiger (v. rechts) und Peter Bürkle (2. v. links)

Bei der Vorführung des flexibel auszurüstenden Gerätewagens der Feuerwehr: die Freie Wähler-Fraktionsmitglieder Gerhard Waldbauer, Isabel Eisterhues, Jürgen Geiger (v. rechts) und Peter Bürkle (2. v. links)

Thomas Huber demonstriert die Beladung des Gerätewagens

Thomas Huber demonstriert die Beladung des Gerätewagens

Kommandant Helmut Wibel stellt den Einsatzleitwagen vor

Kommandant Helmut Wibel stellt den Einsatzleitwagen vor

Der wichtigste Effekt aber ist die Gewinnung zahlreicher neuer Feuerwehrkräfte, insbesondere auch aus der umfangreichen Jugendarbeit, für die der moderne Ausrüstungsstand der Wehr eine hohe Motivation darstellt. Mit Interesse konnten wir zur Kenntnis nehmen, dass das Problem mangelhafter so genannter Tagesverfügbarkeit, über das viele Wehren im Land klagen, in Remseck nicht besteht. Hier können beide Abteilungen bei Alarmen, die tagsüber eingehen, jeweils 18 bis 25 Einsatzkräfte vorweisen.

Wir bedanken uns bei der Führungsmannschaft der Remsecker Feuerwehr für den offenen und intensiven Meinungsaustausch, der eine gute Basis für künftige Beratungen im Gemeinderat ist.


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