Alle betroffenen Kommunen, nämlich Ludwigsburg, Markgröningen, Möglingen und Remseck, haben in der Zwischenzeit den neuesten Untersuchungsbericht des Büros Intraplan Consult zur Verlängerung der Stadtbahn von Remseck über Ludwigsburg und Möglingen bis nach Markgröningen in ihren Gemeinderäten diskutiert.

Das Ergebnis: Ludwigsburg zeigt sich noch unentschlossen, die drei Umlandgemeinden befürworten das Projekt uneingeschränkt.

Die Fotomontage zeigt, wie es eines Tages aussehen wird, wenn die U 14 am Arnulf-Klett-Platz in Stuttgart in Richtung Markgröningen abfährt

Die Fotomontage zeigt, wie es eines Tages aussehen wird, wenn die U 14 am Arnulf-Klett-Platz in Stuttgart in Richtung Markgröningen abfährt

Aus Remsecker Sicht bleibt festzuhalten:

  • Eine Anbindung nur von Pattonville ohne Weiterführung nach Ludwigsburg ist unwirtschaftlich und hat deshalb keine Chance.
  • Die Planvarianten I und III werden weiter untersucht, insbesondere bezüglich der zu erwartenden Betriebskosten. Variante I setzt auf Niederflurfahrzeuge und bindet in Ludwigsburg auch Ossweil und Schlösslesfeld an. Variante III setzt auf die Hochflurzüge der SSB und verzichtet auf den Ast nach Ossweil.

Wir Freien Wähler sind der Ansicht, dass die Hochflurzüge zu bevorzugen sind, weil nur mit ihnen eine Anbindung Ludwigsburgs an das Stuttgarter Stadtbahnnetz ohne Umsteigen möglich ist.

Und wir haben die Kolleginnen und Kollegen in Ludwigsburg darauf aufmerksam gemacht, dass wir vom Stadtbahnprojekt eine deutliche Stärkung der Ludwigsburger Innenstadt erwarten, weil dann mehr als 30.000 weitere Menschen aus dem Umland eine hervorragende ÖPNV-Verbindung hätten und damit ein Kaufkraft-Zufluss ins Zentrum der Kreisstadt zu erwarten wäre.


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