Drastische Äußerungen von Neckargröninger Bürgerinnen und Bürgern beklagen das rücksichtslose Verhalten von Durchfahrern in der jüngst rückgebauten Ludwigsburger Straße und nach wie vor lange Staus in der Wasenstraße, die ein Ausfahren der Einheimischen aus ihrem Stadtteil massiv behindern und verzögern.

Auch auf Grund eigener Beobachtungen und insbesondere auf Grund von anderen Hinweisen und Beschwerden aus der Bürgerschaft haben wir den gesicherten Eindruck, dass in den Hauptverkehrszeiten eine zunehmende Zahl von Fahrzeugen versucht, dem Stau auf den Landesstraßen auszuweichen, Ersatzstrecken zu nutzen und dabei auch bereit ist, die Grenzen des rechtlich Zulässigen zu überschreiten.

Wir halten deshalb Maßnahmen zur Eindämmung für erforderlich und haben offiziell folgende Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet:

„Welche verkehrsrechtlichen Möglichkeiten bestehen, um die Zahl der „Stau- Umfahrer“ insbesondere in in der Ludwigsburger Straße und Wasenstraße in Neckargröningen, auf der Wehrbrücke in Aldingen und am Beginn der Meslay-du-Maine-Straße deutlich zu reduzieren?“

Nachmittags kurz vor 17:00 aus dem Haus der Bürger fotografiert. Die Mehrzahl der Autos hat auf der Wehrbrücke eigentlich nichts zu suchen!

Nachmittags kurz vor 17:00 aus dem Haus der Bürger fotografiert. Die Mehrzahl der Autos hat auf der Wehrbrücke eigentlich nichts zu suchen!

Wir haben in unserer Frage drei neuralgische Punkte konkret aufgeführt, wissen aber, dass diese Liste nicht abschließend ist. Beispielsweise könnte der Ausweichverkehr über das Feldwegenetz an mehreren Stellen oder das oft gefährliche Wenden auf der Fellbacher Straße beim Rathaus ergänzt werden. Solches aus unserer Sicht verkehrsgefährdende Wenden findet besonders und im großen Stil auf dem unteren Abschnitt der Meslay-du-Maine-Straße statt.

Besonders in den Morgenstunden und am Nachmittag zwischen ca. 16 und 19 Uhr wird die Wehrbrücke nach unserem Eindruck verstärkt von Durchfahrern genutzt und auch das verbotene Abbiegen auf der Seite des Gewerbegebietes hat offenbar zugenommen.

Neben dieser Anfrage nach den verkehrsrechtlichen Möglichkeiten haben wir die Verwaltung auch gebeten, sich um Daten der Firma TomTom zu bemühen, die Rückmeldungen aus ihren in die Autos eingebauten Navigationsgeräten nutzt, um Staustrecken und Stauzeiten genau zu ermitteln.

Und wir haben die Verwaltung gebeten zu prüfen, inwieweit im Rahmen der ohnehin bevorstehenden Bestandsanalyse zum Mobilitätskonzept Remseck am Neckar, mit der das Büro Prof. Kölz beauftragt wird, ein besonderes Augenmerk auf die Problematik der Stau-Umfahrer gelegt werden kann.


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