Von der Jury der Remstal-Gartenschau wurde der Entwurf der Architekten hoch gelobt, im Remsecker Gemeinderat sind sie noch umstritten: die „Weissen Häuser“, die im Bereich der Remsmündung aufgestellt werden sollen. Zur Erinnerung: in allen 16 Gartenschaukommunen soll eine „weisse Station“ errichtet werden, die für den Entwurf verantwortlichen Architekten wurden den Städten und Gemeinden per Los zugeteilt. Für Remseck hat sich das Architektenteam aus Frankfurt eine Gruppe spitzgiebeliger Häuschen ausgedacht, die an frühere Badehäuser erinnern sollen und die vom Neckarstrand aus in den Neckar hinein angeordnet werden sollten.

Ein Foto des Modells der Badehäuser, die über einen Steg am Neckarufer erreicht werden sollten

Leider wurde schnell klar, dass die vorgeschlagene Anordnung mit dem Schiffsverkehr auf dem Neckar nicht vereinbar sein würde, auch andere Positionen am Neckarstrand wurden wieder verworfen. Auch in der Diskussion: Eine Überdachung der Bushaltestelle an der Straße „Am Remsufer“ etwa im Stile der „Weißen Häuser“. Entscheiden konnte sich der Gemeinderat allerdings noch nicht, die Verwaltung muss zusammen mit den Architekten neue Entwürfe entwickeln.

Die sonstigen Daueranlagen für die Remstal-Gartenschau wurden mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,7 Mio Euro (abzüglich Zuschüssen von ca. 400 T€) beschlossen. Dies ist als zentrale Maßnahme ein schwimmender Steg auf der Rems, der vom Sandstrand unter der Straßenbrücke hindurch zur Straße „Am Remsufer“ führt und der behindertengerecht ausgeführt werden soll. Weiter zwei Remsbalkone, einer am rechten Ufer und einer am linken Ufer beim neuen Rathaus. Außerdem soll der Fußweg am linken Remsufer ausgebaut werden.

Ebenfalls heftig diskutiert wurde die Lage eines Kinderspielplatzes am Wasser. Er soll in den Sandstrand integriert werden; damit waren einige Gemeinderäte, darunter auch die Freie Wähler-Fraktion, nicht glücklich, weil einerseits der Spielplatz nur sehr bescheiden ausfallen wird und andererseits die bestehende Sandfläche am Strand eingeschränkt wird.


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