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Region blitzt beim Verkehrsminister ab

Unter der oben genannten Überschrift berichtet die Stuttgarter Zeitung heute einmal mehr zum umstrittenen Nordostring Stuttgart. Hier geht es zum StZ-Artikel:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.strassenbauprojekt-nordostring-region-blitzt-beim-verkehrsminister-ab.3c842269-69ab-4039-aa9d-45f7b0b82d27.html [1]

Auszug aus dem StZ-Artikel vom 07.08.17:
Auf einen Bittbrief der Regionaldirektorin Nicola Schelling nach mehr Investitionen und einer raschen Planung des umstrittenen Nordostrings [2]hat der Ministerialdirektor des Verkehrsministeriums, Uwe Lahl, jetzt abweisend reagiert. Das interne Schreiben von Ende Juni mit dem Aktenzeichen 2-3941.11/303*57 liegt dieser Zeitung vor.

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Foto aus der StZ vom 07.08.17: Stau an der Remsecker Neckarbrücke

Wenn man Presseberichten zur Regionaldelegiertenkonferenz der Grünen in Kornwestheim Mitte Juli 2017 glauben darf, hat Hermann auch dort den Nordostring kategorisch abgelehnt. Aber er hat ergänzt, dass Städte wie Remseck nicht alleine gelassen werden dürfen und wird mit dem Satz zitiert: „Wir müssen anerkennen, dass solche Kommunen Probleme haben“.

Wenn man die gemeinsame Pressemitteilung des Verkehrsministeriums und der Stadt Remseck vom 27.06.17 liest, wird dort (allerdings vom Remsecker OB) verkündet, dass die geplante Westrandbrücke in Remsecks Mitte eine kleinräumige lokale Lösung und nicht der Ersatz des Nordostrings werden soll.

Besonders delikat wird die Sache, wenn man sich über eine Aussage Gedanken macht, die (auch laut Pressebericht) der Kornwestheimer Baubürgermeister Güthler bei der oben erwähnten Grünen-Konferenz von sich gegeben hat. Er hat wohl das „Nein“ des Ministers zum Nordostring begrüßt, aber gleichzeitig für den Verkehr „durchschlagende Lösungen“ gefordert, damit die Region nicht an Lebensqualität und Wirtschaftskraft verliert.

Uns Freien Wählern in Remseck fällt bei all dem Hin und Her politischer Aussagen nur eine durchschlagende Lösung für unser Verkehrsproblem ein: eben der Nordostring!