Gut ein Jahr liegt es jetzt zurück, dass die freien Wähler in einem umfangreichen Schreiben an die Verwaltung Fragen und Anregungen zu Verkehrsthemen zusammengefasst haben, die uns aus der Bürgerschaft erreicht hatten. Wir hatten damals vorgeschlagen, unseren Fragenkatalog in der AG Verkehr zu behandeln, in der neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung und externen Fachleuten auch zahlreichen Bürgerinnen und Bürger mitgearbeitet haben.

Im September diesen Jahres nun hat die Verwaltung die Ergebnisse der AG Verkehr in einer umfangreichen Gemeinderatsvorlage (Nr. 140/2017, abrufbar im Bürgerinfosystem der Stadt) zusammengefasst. Ein Teil unserer Vorschläge wurde zur Umsetzung empfohlen, ein anderer Teil nicht.

Sehr positiv finden wir, dass unser Vorschlag, die „Schiff-Kreuzung“ in Aldingen zum verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 20 km/h umzubauen, auf fruchtbaren Boden gefallen ist; wir warten jetzt auf konkrete Planungen. Auch andere Vorschläge wie 30-km/h-Piktogramme auf den Straßen oder Maßnahmen gegen das Überfahren von Gehwegen sollen umgesetzt werden. Für nicht möglich hat die Verwaltung hingegen unsere Bitte auf das Wiederanbringen der Anlieger-Schilder an der Wehrbrücke erklärt.

Nimmt immer weiter zu: der „Schleichverkehr“ über die Wehrbrücke in Aldingen

In einer schriftlichen Anfrage haben wir jetzt beim Oberbürgermeister zu vier Punkten nachgefragt, die unseres Erachtens nicht entsprechend unserer Fragestellung bearbeitet worden sind:

– Dokumentation der Staus in Remseck durch Auswertung der Verkehrsdaten aus Navigationssystemen
– Einrichtung von Pförtnerampeln an der L 1140 und der L 1197 vor den Zufahrten aus Neckarrems in diese Landessstraßen
– Kontrollen des fließenden Verkehrs. Hier haben wir insbesondere auf den zunehmenden Ausweichverkehr auf die Feldwege hingewiesen, z.B. am Morgen in Richtung Ludwigsburg oder am Abend aus Richtung Fellbach ins Gewerbegebiet Aldingen.
– Und wir haben nachgehakt, um den Schleichverkehr über die Wehrbrücke unter Kontrolle zu bekommen. Außerdem haben wir angeregt, die Wehrbrücke nur noch mit Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen statt wie bisher bis 7,5 Tonnen befahren zu lassen.

Unsere Anfrage finden Sie hier als pdf-Dokument. Im Archiv sind auch unsere früheren Anfragenhinterlegt.


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