Es war ein Monate währendes Hin und Her und am Ende gab es eine knappe Entscheidung: mit 13 gegen 11 Stimmen beschloss der Gemeinderat am 12.12.2017 die Erstellung von drei „Badehäuschen“ im Rahmen der Kunstaktion „16 Stationen“ der Remstal-Gartenschau 2019.

Zur Erinnerung: in allen 16 Gartenschaukommunen soll eine „weisse Station“ errichtet werden, die für den Entwurf verantwortlichen Architekten wurden den Städten und Gemeinden im vergangenen Jahr per Los zugeteilt. Für Remseck hat sich das Architektenteam aus Frankfurt eine Gruppe spitzgiebeliger Häuschen ausgedacht, die an frühere Badehäuser erinnern sollen und die vom Neckarstrand aus in den Neckar hinein angeordnet werden sollten. Von der Jury der Remstal-Gartenschau wurde der Entwurf der Architekten hoch gelobt, im Remsecker Gemeinderat war er stets umstritten.

Statt der urspünglich geplanten fünf Badehäuschen sollen nur drei realisiert werden

 Leider wurde schnell klar, dass die vorgeschlagene Anordnung mit dem Schiffsverkehr auf dem Neckar nicht vereinbar sein würde, auch andere Positionen am Neckarstrand wurden wieder verworfen. Auch in der Diskussion: Eine Überdachung der Bushaltestelle an der Straße „Am Remsufer“ etwa im Stile der „Weißen Häuser“. Damit konnte sich aber weder der Architekt noch die Gartenschau-Partner anfreunden, also gab es eine weitere Planungsrunde. Und als Ergebnis kam dabei die Reduzierung der Badehäuser von fünf auf drei und die Platzierung nicht am Neckar, sondern am Ende des ebenfalls neu zu bauenden Schwimmsteges entlang der Rems heraus.

Wir Freien Wähler haben dem Vorschlag mit einer Ausnahme zugestimmt, weil wir der Meinung waren, dass ein Ausstieg aus der gemeinsamen Aktion aller 16 Teilnehmerkommunen der Gartenschau zu diesem späten Termin ein denkbar schlechtes Signal gewesen wäre. Und wir sind überzeugt: am neu gewählten Standort werden die Häuschen bestimmt ein Blickfang werden.


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