Nur etwas mehr als 20 Jahre alt ist der Stadtteil Pattonville, wobei die Siedlung auch noch auf zwei Städte verteilt ist. „Wie wollen wir in Pattonville leben?“ war deshalb die Fragestellung im Rahmen von so genannten Nachbarschaftsgesprächen Anfang Juli. Nachbarschaftsgespräche sind ein neues Format der Bürgerbeteiligung, finanziell gefördert vom Sozialministerium und in Remseck erstmals erprobt. Die Presse hat ja ausführlich über die etwas aus den Fugen geratene Auftaktveranstaltung mit 400 Besucherinnen und Besuchern berichtet: ein Großteil der 400 Menschen war offenkundig gekommen, weil ein anonym verbreitetes Flugblatt suggeriert hatte, man könne in der Veranstaltung über die Unterbringung von Flüchtlingen abstimmen.

Rund 400 Menschen hatten sich zur Auftaktveranstaltung eingefunden

Nachdem von der Zweckverbandsspitze klargestellt war, dass das natürlich nicht geht, waren dann beim zweiten Teil, einer Zukunftswerkstatt am Samstag, gerade mal zwischen 40 und 50 Personen anwesend. Die allerdings arbeiteten sehr produktiv und zielgerichtet und definierten eine Reihe konkreter Projekte, an denen jetzt weiter gearbeitet wird, bevor sie dann den beiden Gemeinderäten vorgestellt werden.

Wir hoffen, dass die Urheber des anonymen Flugblattes ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden.


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