Bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2017 konnte durch die stellvertretende Leiterin des Polizeiposten Remseck und den Leiter des Polizeireviers Kornwestheim trotz einer Steigerung der Fallzahlen um 30 Fälle auf 677 Fälle eine überwiegend positive Bilanz gezogen werden. So resultiert der Anstieg der Fallzahlen im Wesentlichen auf einer Zunahme im Bereich der Aufbrüche von Kraftfahrzeugen (+10 Fälle), was auf eine Serienstraftat zurückzuführen ist und einer Zunahme bei den Körperverletzungsdelikten. Erfreulich ist der deutliche Rückgang beim Wohnungseinbruchdiebstahl um ca. 32 % auf 19 Fälle im vergangenen Jahr.

Die Aufklärungsquote im Zuständigkeitsbereich des Polizeiposten Remseck liegt mit 59,4 % nahe der Quote im Land Baden-Württemberg mit 60,2 % bzw. dem Kreis Ludwigsburg mit 60,0 %.

Ein Kriminalitätsschwerpunkt konnte in keinem der Stadtteile verzeichnet werden, auch wenn im Vergleich zum Vorjahr in einzelnen Stadtteilen eine Zunahme bzw. in anderen Stadtteilen eine Abnahme der Fallzahlen zu verzeichnen ist.

Eine objektive Einordnung der Kriminalitätsbelastung in Remseck zeigt der Vergleich der Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) und der Häufigkeitszahl (HZ) zwischen Kommunen mit vergleichbarer Einwohnerzahl wie Remseck. Während die TVBZ die auf 100.000 Einwohner entfallende Anzahl von ermittelten Tatverdächtigen ausdrückt, zeigt die HZ die Zahl der bekannt gewordenen Fälle, errechnet auf 100.000 Einwohner, auf.

Polizeiposten Remseck in der Neckarstraße 110 in Aldingen

Remseck weist bei 25876 Einwohnern und einer TVBZ von 1428 sowie einer HZ von 2616 mit Abstand eine geringere Belastung auf wie Ditzingen (24698 Einwohner, TVBZ 2017, HZ 3705) bzw. Vaihingen/Enz (29041 Einwohner, TVBZ 2588, HZ 4408).

Trotz der für Remseck überwiegend positiven Zahlen darf nicht außer Betracht bleiben, dass jeder Einzelne für eine positive zukünftige Entwicklung der Kriminalitätsbelastung beitragen kann. Die Polizei bietet ein umfangreiches Präventionsangebot, z.B. zum Schutz von Eigentum, vor Gewalt im öffentlichen Raum oder vor digitalen Bedrohungen an. Weiterführende Informationen zu Präventionsprogrammen erhält man unter https://praevention.polizei-bw.de/ .

Dort finden Sie auch den zuständigen Ansprechpartner der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, der Sie unabhängig und kostenlos in Präventionsfragen berät.


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar