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Fraktions-Eichen stehen jetzt seit zehn Jahren

Im Frühjahr 2009, also vor etwas mehr als zehn Jahren, wurden im Gewann Regental in Aldingen unter der Regie des Forstamtes 3700 Waldbäume gepflanzt, um an dieser Stelle einen kleinen Mischwald zu entwickeln. Dass dort die frühere landwirtschaftliche Nutzung aufgegeben und eine ökologische Aufwertung angestrebt wurde, hat seinen Grund darin, dass im Regental der ökologische Ausgleich für den Bau des Stadtbahnbetriebshofes hergestellt werden sollte.

Ursprünglich war geplant, an der Stelle, wo heute der Wald wächst, Streuobstwiesen anzulegen. Dagegen haben allerdings wir Freien Wähler im Gemeinderat uns gewandt und beantragt, stattdessen einen kleinen Wald zu pflanzen.

Wir waren und sind überzeugt, dass ein Wald in seiner ökologischen Wirkung mindestens gleichwertig ist mit Streuobstwiesen. Und wir haben an anderer Stelle die Erfahrung gemacht, dass der Unterhaltungs- und Pflegeaufwand für Streuobstwiesen beträchtlich höher ist als bei einem Wald. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass im waldarmen Remseck und im waldärmsten Kreis des Landes der Erholungswert von Wald, gerade in dieser ortsnahen Lage, langfristig sehr positiv ist, ganz abgesehen von der Unterschlupfmöglichkeit für Wild.

Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler hat im Frühjahr 2009 zum Abschluss der Bepflanzung drei Stieleichen gespendet und gepflanzt.

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Die Pflanzaktion unserer Fraktion im Frühjahr 2009

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In den vergangenen zehn Jahren sind unsere Fraktions-Eichen zu stattlichen Bäumen herangewachsen

Ebenso wie die Pflanzen im benachbarten Wald sind unsere drei Eichen in der Zwischenzeit zu stattlichen Bäumen herangewachsen. Und jeder Besuch im Regental bestätigt uns in unserem damaligen Bemühen, die Landschaft statt mit einer Streuobstwiese mit einem Wald aufzuwerten.

Beiträge auf unserer Website zur Entwicklung des Waldes im Regental:

Wald statt Streuobstwiese [3]

Fraktion spendet drei Eichen [4]

Man sieht schon, dass es ein Wald werden soll [5]

Waldbegang des Gemeinderates [6]