Im letzten Amtsblatt hat die SPD einen Beitrag des Gemeinderatskollegen Heinz Layher unter der Überschrift„Nachtrag zu Brückendiskussion im Gemeinderat“ veröffentlicht, der Hoffnung macht, dass die Remsecker SPD vielleicht doch wieder zur Meinung der Mehrheit des Gemeinderates zurückfinden kann.

Die SPD stellt nämlich fest, dass auch sie „den Bau einer zweispurigen Verbindung der B27/B27a mit dem Raum Waiblingen weiterhin für sinnvoll“ hält. Und sie führt weiter aus, sie sei „offen für den Versuch einer Verlagerung des über die Neckarbrücke fließenden Verkehrs auf eine außerhalb Remsecks liegende Verbindung“.

Link zum SPD-Beitrag

Was trennt uns dann eigentlich noch? Wir Freie Wähler sind aufgrund der Signale aus den verschiedensten politischen Gremien in Land und Region überzeugt, dass dem ersten Schritt des Brückenschlages weitere Schritte, nämlich die Durchbindung ab der Brücke nach Osten und Westen, folgen werden. Die SPD kann sich das im Gegensatz zu uns offenbar nicht vorstellen.

Das Spiel mit Zitaten nehmen wir gerne auf. Dem von der SPD angeführten Zitat „Viele verfolgen hartnäckig den Weg, den sie gewählt haben, aber nur wenige das Ziel“ (nach unseren Recherchen übrigens nicht von Friedrich Nietzsche, sondern von Kurt Tepperwein) wollen wir ein Zitat von Mark Twain entgegensetzen: „Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden, sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen abhalten lässt“. Frohe Ostern!


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