Nichts – werden viele sagen. Das ist auch fast richtig, allerdings haben sie eines doch gemeinsam: beide Städte sind Musterkommunen im Projekt „Energieeffiziente Kommune“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) – bisher die beiden einzigen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat die dena einen Zwischenbericht zum Projekt gegeben, sie hat die Bilanz der Erhebungen zum Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung vorgetragen. 4.250 Lichtpunkte auf 105 Straßenkilometern weist die Remsecker Straßenbeleuchtung auf, 1.420.000 Kilowattstunden Strom werden jedes Jahr verbraucht und die Stromrechnung dafür beläuft sich auf 213.000 Euro.

Die Mehrzahl, nämlich 2.348 oder 55 % der Straßenlampen sind „Stromfresser“, sie leuchten mit den wenig energieeffizienten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen.

An diesem Punkt setzt ein gemeinsamer Antrag der Gemeinderatsfraktionen von FDP und Freien Wählern an, den wir am 10.04.2011 gestellt haben. Wir wollen nämlich wissen, ob es nicht wirtschaftlich wäre, die „Stromfresser“ sofort durch moderne, energieeffiziente Lampen zu ersetzen und im Zweifel den Austausch mit einem Kredit zu finanzieren.

Eine Antwort auf diese Frage gibt es leider noch nicht, die Bearbeitung steht bei der dena und der Stadtverwaltung erst in nächster Zeit an.

Und noch einen Hinweis lesen wir aus der bisherigen Bilanz heraus: die Dichte der Remsecker Straßenbeleuchtung scheint deutlich höher zu sein als beim Durchschnitt vergleichbarer Städte in Deutschland. Auch diesen Punkt werden wir bei den weiteren Untersuchungen im Auge behalten.


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar



    • 25.09.2018
    Gemeinderat
    • 15.10.2018
    • 16.10.2018
    Ausschuss für Umwelt und Technik
    • 18.10.2018
    Verwaltungsausschuss
    • 23.10.2018
    Gemeinderat
    • 08.11.2018