Es war im im November 2009, als die Freien Wähler aktiv geworden sind und einen Beschluss aller Fraktionen bewirkt haben, der die Auswirkung der Fahrverbote im Umland auf Remseck ermitteln lassen sollte, mögliche verkehrsrechtliche Maßnahmen hinterfragt hat und der vor allem die Aufstellung von Schadstoff-Messanlagen in der Remstalstraße und in der Hochberger Hauptstraße zum Ziel hatte. Der Gemeinderat hat dann beschlossen, die Landesanstalt für Umwelt und Messungen (LUBW) zu beauftragen, in der Zeit vom 01.01. bis 31.12.2013 durchzuführen. Die Stadt Remseck hat für diese Messungen den Betrag von 50.000 Euro veranschlagt.

Jetzt hat die LUBW im Gemeinderat die Ergebnisse vorgestellt:

beim Feinstaub werden zwar an 23 Tagen (Remstalstr.) bzw. 17 Tagen (Hauptstraße) die Grenzwerte überschritten, die max. zulässigen Überschreitungstage werden aber nicht erreicht. Anders beim Stickstoffdioxid, bei diesem Schadstoff wird an beiden Straßen der zulässige Grenzwert überschritten.

In Markgröningen hat die Landesanstalt für Umwelt und Messungen schon vor Jahren an der Grabenstraße eine Anlage zur Messung von Luftschadstoffen aufgestellt.

Der Gemeinderat hat jetzt die Verwaltung beauftragt, mit dem Regierungspräsidium über Gegenmaßnahmen (Tempobeschränkengen, temporäre LkW-Fahrverbote usw.) zu verhandeln. Wen´s interessiert: den Bericht der LUBW finden Sie hier auf der Website der Stadt (Vorlage 034/2014).

 


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