Die Freien Wähler gehörten im Jahr 1998 bei der Wahl von Karl-Heinz Schlumberger bekanntermaßen nicht zu seinen Unterstützern. Wir hatten damals die Sorge, dass er als Beamter bei der Landesvertretung in Bonn zu viel Abstand zu den kommunalen Themen und Anforderungen habe.

Beim Rückblick auf die 16 Jahre, in denen Karl-Heinz Schlumberger Stadtoberhaupt von Remseck war, stellen wir fest, dass es ihm gelungen ist, den Boden der kommunalpolitischen Realität relativ schnell zu erreichen und einen soliden Job als Bürger- bzw. später als Oberbürgermeister zu machen.

Wir sehen drei zentrale Themen, die dauerhaft mit seiner Amtszeit verbunden sein werden. Zunächst ist das die Erhebung zur Großen Kreisstadt, die er mit Nachdruck betrieben hat und die wie erwartet die Wahrnehmung Remsecks in der Region deutlich verbessert hat. Dann gehört in diese Reihe die sehr positive Entwicklung von Pattonville, die Schlumberger zu einem wichtigen Anliegen geworden ist und in die er viel Herzblut investiert hat; zum Ende seiner Amtszeit kann er mit Stolz feststelle, dass der neue Stadtteil „fast fertig“ ist. Und nicht zuletzt wollen wir die Planungen zur „Neuen Mitte“ nennen, die mit dem Realisierungswettbewerb für ein neues Rathaus und einen Bürgersaal ein konkretes Zwischenziel erreicht haben.

Wir nehmen an, dass der scheidende OB ebenso wie wir Freien Wähler nicht ganz zufrieden ist mit dem Diskussionsstand zur Verkehrsentlastung Remsecks; da hätte man sich in 16 Jahren mehr gewünscht!

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Regelmäßige Besucher beim Stadtbahnfest der Freien Wähler: Karl-Heinz Schlumberger und Frau

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns beim scheidenden OB für eine offene und konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken und ihm alles Gute für einen gesunden und erfüllten Ruhestand zusammen mit seiner Frau zu wünschen. Wir würden uns sehr freuen, wenn er auch als Ruheständler zu den Stammgästen beim Stadtbahnfest der Freien Wähler zählen würde.


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