hatte vor einigen Tagen ein Radfahrer aus Neckarrems. Er war auf dem neu ausgebauten Remstal-Radweg in Richtung Waiblingen unterwegs, es war herrliches Wetter und strahlender Sonnenschein, weshalb er eine Sonnenbrille trug. Leider übersah er dann die im Waldschatten liegende Halbschranke kurz vor der Gemarkungsgrenze nach Waiblingen und „stieg über die Schranke ab“. Neben einigen schmerzhaften Schrammen an Beinen und Oberkörper hatte er glücklicher Weise nur Sachschäden am Rad zu beklagen. Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können.

Kurz vor der Stadtgrenze zwischen Remseck und Waiblingen verwehrt eine Halbschranke am Remstal-Radweg Autos und landwirtschaftlichen Fahrzeugen die Durchfahrt.

Kurz vor der Stadtgrenze zwischen Remseck und Waiblingen verwehrt eine Halbschranke am Remstal-Radweg Autos und landwirtschaftlichen Fahrzeugen die Durchfahrt.

Wir haben deshalb bei der offiziellen Einweihung des Radweges in der letzten Woche der Remsecker Verwaltungsspitze die Bitte mitgegeben, die Notwendigkeit der Schranke unter den neuen Gegebenheiten zu prüfen. Wir meinen, die Schranke sei entbehrlich und ein dauerhaftes Öffnen bzw. Entfernen des Hindernisses reduziere die Gefahr für die Radfahrer. Wer beobachtet hat, wie in den letzten Monaten seit der Fertigstellung des Ausbaus zwischen Neckarrems und der Vogelmühle der Radverkehr zugenommen hat, kann dem sicher zustimmen. Wir denken, die früher maßgebliche Begründung für den Bau der Schranke muss im Licht der neuen Bedeutung des Radweg-Abschnittes neu beurteilt werden.

In einer Gemeinschaftsaktion haben die Städte Waiblingen und Remseck das rund 2,4 Kilometer lange Wegstück ausgebaut und damit eine entscheidende Lücke im 80 Kilometer langen Radweg entlang der Rems geschlossen. Wir halten dieses Teilstück auch als Einstieg in die Maßnahmen zur Remstal-Gartenschau im Jahr 2019 für ein ganz wichtiges Element.


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar