Die ersten Planungen eines Bauträgers auf dem Grundstück Goldbergweg 20 in Aldingen hatten Unmut bei zahlreichen Anwohnern erregt, die sich über eine zu starke Verdichtung der Bebauung Sorgen gemacht haben. Der Gemeinderat hat daraufhin beschlossen, für das gesamte Quartier in einem Bebauungsplan Regelungen für Neu- oder Umbauten zu treffen. In den dafür notwendigen Planungsprozess haben sich die Anwohner mit ihren Bedenken und Anregungen eingebracht, die Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion hatte sich in einem Vor-Ort-Termin auch mit Anwohnern getroffen.

Am Ende des Planungsprozesses steht nun ein Bebauungsplanentwurf, der nach unserer Überzeugung einen sehr guten Kompromiss gefunden hat. Der Gebietscharakter wird erhalten, indem nur Einzel- und Doppelhäuser zulässig sind und die Traufhöhen der Gebäude wurde exakt festgelegt. Trotzdem ist auf der Grundlage dieses Planes eine maßvolle Verdichtung der Bebauung möglich. Das ist nach unserer Überzeugung notwendig, da wir uns Bauplatz-Zuschnitte wie vor 50 Jahren in Zeiten knappen Wohnraums nicht mehr leisten können.

Wir bedanken uns bei den Anwohnern für ihre aktive und konstruktive Beteiligung und hoffen, dass sie ebenso wie der Bauträger mit dem gefundenen Kompromiss gut leben können.

Der zentrale Ausschnitt des Bebauungsplanes „Goldbergweg / Alte Haldensteige“


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