Seit Jahren schon treffen sich die Freien Wähler aus den Nachbarstädten Ludwigsburg, Kornwestheim, Waiblingen und Remseck am Neckar regelmäßig, um sich gegenseitig über aktuelle Projekte ihrer Städte zu informieren und um den Meinungsaustausch zu Themen zu pflegen, welche die vier Städte gemeinsam betreffen.

Veranstaltungsort war in diesem Jahr Ludwigsburg, und die dortigen Kollegen hatten zum Treffen an einen spannenden Ort eingeladen: das UrbanHarbor in der Weststadt. Es handelt sich dabei um ein Industriegelände, in dem früher Firmen wie Eisfink, Hüller-Hille oder Ziemann in riesigen Hallen untergebracht waren, die jetzt vom Unternehmer Max Maier in einem aufwändigen Transformationsprozess umgebaut und umgenutzt werden. Große Teile der neu gestalteten Räume werden zu Büros und Werkstätten für Kreativtöchter der Firmen Porsche und Bosch umgestaltet. Es war spannend zu sehen, wie das konkret vor sich geht.

Thematisch war in diesem Jahr die Entwicklung in Ludwigsburg der Schwerpunkt der Freie Wähler-Veranstaltung. Oberbürgermeister Werner Spec und der Verkehrsplaner Sascha Behnsen hielten hierzu die Impulsreferate.

Barbara Watzl (stellv. Vors. der Freien Wähler LB), Rainer Gessler (Fraktionsvorsitzender im Kreistag) und Karl-Heinz Balzer (Erster Bürgermeister und Kreisvorsitzender der Freien Wähler)

 

OB Werner Spec, Verkehrsplaner Sascha Behnsen und Andreas Hesky (OB in Waiblingen und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler in der Regionalversammlung)

Mit seinem Referat „Smart City Ludwigsburg und die Region“ konnte OB Spec deutlich machen, welche Netzwerke unsere Kreisstadt aufgebaut hat, um bei der Wandlung der Städte im Zuge der Digitalisierung mit an der Spitze zu marschieren. Nur zwei Beispiele: der Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur für schnelles Internet bis zu den Privatkunden (kostenlos in der Ausbauphase) oder die Anlage von Testfeldern für autonomes Fahren in der Weststadt. Es ist der Stadt Ludwigsburg nicht zuletzt durch solche Initiativen gelungen, 7000 neue Arbeitsplätze anzusiedeln.

Sascha Behnsen stellte die Ludwigsburger Gedanken und Konzepte zu einem modernen ÖPNV vor, der nach seinen Plänen allen teilnehmenden Städten Vorteile bringen könne, wenn nämlich Kornwestheim von der Reaktivierung der Markgröninger Bahn profitieren könne und ein System so genannter BRT-Busse von Ludwigsburg aus auch die Nachbarstädte Remseck und Waiblingen anbinden würde.


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