Die Verwaltung hat dem Gemeinderat wie in jedem Jahr in der Sitzung am 15. Mai den Schulbestandsplan vorgestellt. Ein umfangreiches Werk mit 22 Seiten, das mit großer Akribie erstellt wurde und das eine gute Datenbasis für zu treffende Entscheidungen ist.

Im Amtsblatt der vergangenen Woche haben wir unsere Sicht auf den Grundschulbereich dargestellt, hier soll jetzt ein Blick auf die weiterführenden Schulen in Remseck geworfen werden.

Wir Freien Wähler haben immer die Absicht unterstützt, möglichst alle Arten weiterführender Schulen in der Stadt anbieten zu können und haben uns deshalb seinerzeit auch für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule an Stelle der früheren Werkrealschule ausgesprochen.

Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 haben im letzten Sommer in Remseck insgesamt 267 Schülerinnen und Schüler an den Remsecker Grundschulen abgeschlossen. Von ihnen haben 53 % ihre schulische Laufbahn an Gymnasien fortgesetzt, 31% an Realschulen und 16 % an Gemeinschaftsschulen. Erfreulich zu beobachten ist, dass für den Übergang auf die weiterführenden Schulen stärker als früher die Schulen in Remseck gewählt wurden. So hatte die Wilhelm-Keil-Gemeinschaftsschule (GMS) zum laufenden Schuljahr 48 neue Schüler, die Realschule Remseck (RS) 99 und das Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) 93 neue Schüler bekommen.

Der Anbau an die Realschule Remseck ist erst seit wenigen Jahren in Betrieb.

Interessant zu beobachten ist, dass beim Übergang auf das Gymnasium sich die Schülerinnen und Schüler neben dem LMG wegen der besonderen Ausrichtungen der verschiedenen Gymnasien auf mehr als 10 weitere Schulen verteilen, wobei besonders der Wechsel auf das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach hervorzuheben ist.

Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Anmeldungen für das Schuljahr 2018/2019 geht die GMS von 45, die RS von 111 und das LMG von 110 Einschulungen aus.

Wer den Schulbestandsplan im Detail studieren möchte, kann ihn im Bürgerinfoportal der Stadt finden.


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